ob die auf Sie zukommenden Belastungen mit dem Ihnen
zur Verfügung stehenden Einkommen überhaupt zu tragen sind.
Diese ganze Rechnerei würden Ihnen zwar auch die Geldinstitute
abnehmen. Hierbei aber besteht immer die Gefahr, dass man Ihre
finanziellen Verhältnisse nicht richtig erfasst und Ihren
Finanzierungsplan etwas zu "optimistisch" erstellt.
Setzen Sie sich also in Ruhe hin, und stellen Sie Ihre eigene
Kalkulation auf. Niemand kenne Ihre finanzielle Situation besser
als Sie selbst. Zur Erleichterung dieser Arbeit bieten wir Ihnen
Checklisten, die Sie in der Menüleiste unter "Downloads" finden.
Selbstverständlich unterstützen wir
Sie auch gerne persönlich bei der Ermittlung Ihrer persönlichen
finanziellen Situation.
Noch ein wichtiger Tipp bevor Sie loslegen:
Lassen Sie sich durch den
verständlicherweise starken Wunsch nach den eigenen vier Wänden
nicht dazu verleiten, die Kosten oder Ihre finanziellen
Möglichkeiten zu optimistisch einzuschätzen! Spätestens wenn
Ihnen die Belastungen über den Kopf wachsen, werden Sie
erkennen, wie verhängnisvoll dieser Fehler sein kann.
Zigtausende von Zwangsversteigerungen jedes Jahr sprechen da
eine deutliche Sprache!
Sie wollen bauen
Dann haben Sie sich natürlich schon etliche Angebote
erstellen lassen und sich für Ihr Traumhaus entschieden. Nun
stellt sich die Frage: Welche Kosten kommen dazu?
Zunächst muss natürlich das Grundstück erworben werden. Vom
Kaufpreis werden 3,5% Grunderwerbssteuer fällig. Zusätzlich
kommen Erwerbskosten für den Notar und andere Gebühren auf Sie
zu. Auch Erschließungskosten für Siel, Strasse, Energie müssen
Sie tragen.
Fassen wir kurz zusammen:
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Formularbeginn
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Grundstückspreis
-
Grunderwerbssteuer (3,5% vom Kaufpreis)
-
Erwerbskosten (Notar u. andere Gebühren)
-
Erschließungskosten (Siel, Strasse, Energie)
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Baukosten inkl. diverser Nebenkosten
In der Regel werden bis zu 80% des angemessenen Kaufpreises
bzw. der angemessenen Herstellungskosten fremdfinanziert. Das
heißt, dass Sie mindestens 20% selbst aufbringen müssen. Je mehr
Sie schaffen, um so geringer nachher die Belastung. Und auch
diese wird sich in Grenzen halten, da eine Finanzierung
mindestens 10 Jahre läuft.
Zum Eigengeld (womöglich ergänzt durch familiäre Darlehen und
öffentliche Mittel werden die Eigenleistungen addiert. Den
Preis für ein Haus können Sie nämlich verringern, z.B., indem
Sie die Fundamentgrube selbst ausheben oder die Malerarbeiten
übernehmen. Vielleicht haben Sie ja auch in Ihrer Verwandtschaft
einen Klempner oder Fliesenleger. Durch Eigenleistung können Sie
schnell ein paar Tausender sparen!
Vielleicht haben Sie aber auch die Möglichkeit, von einer
Gemeinde oder der Kirche ein Grundstück zu pachten. Bei der
Erbbaupacht erwerben Sie das vererbliche oder veräußerliche
Recht, auf oder unter einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu
errichten (§ 1012 BGB, § 1 ErbbRVO). Dieser Vertrag läuft meist
99 Jahre und kann dann gekündigt oder verlängert werden.
Der Vorteil am Erbbaurecht ist, dass Sie den Kaufpreis für
das Grundstück nicht aufbringen müssen, sondern nur die Pacht
zahlen. Allerdings gehört Ihnen das Grundstück dann nicht. Für
die Besicherung eines Darlehens mittels
Grundschuld benötigen Sie das Einverständnis des
Grundstückeigentümers.
Verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung
-
Zunächst bietet sich natürlich das allgemein bekannte
Bauspardarlehen an. Dieses hat den Vorteil niedriger
Zinssätze, die bereits beim Abschluss eines
Bausparvertrages festgelegt werden. Allerdings ist die
monatliche Belastung (Zins und Tilgung) ziemlich hoch, da
das Darlehen in ca. 11 Jahren abgezahlt werden muss. Es ist
also wenig sinnvoll, die Gesamtfinanzierung über einen
Bausparvertrag zu machen.
-
Eine zweite Möglichkeit ist die Finanzierung über ein
langfristiges (meist 30 Jahre währendes) Annuitätendarlehen.
Die Raten lassen sich so geringer halten, sollten aber
trotzdem nicht unterschätzt werden, da die Verzinsung zum
einen höher als bei einem Bauspardarlehen und zum anderen in
der Regel nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt wird.
Bei den Bankkrediten kann man wählen zwischen Annuitäten-
und Festdarlehen.
-
Beim Annuitätendarlehen ist Ihre Rate entweder gleich
oder abfallend. Bei der erst Möglichkeit verschiebt sich
mit jeder Ratenzahlung das Verhältnis von Zins- und
Tilgungsanteil. Bei der zweiten Möglichkeit verringert
sich mit jeder Zahlung die Rate. Diese Finanzierung
nennt man auch Abzahlungsdarlehen. Der Grund für die
fallende Belastung liegt darin, dass die Tilgung
konstant bleibt, so dass die Zinsen aufgrund der
fallenden Restschuld sinken. Diese Tilgungsform wird
heute bei gewerblichen Krediten mit hohen Tilgungssätzen
angewandt.
-
Beim Festdarlehen zahlen Sie nur die Zinsen über die
vereinbarte Laufzeit und lösen das Darlehen dann in
einer Summe ab. Das könnte z.B. durch eine
Kapitallebensversicherung oder anderes freiwerdendes
Kapital geschehen. Bei der Finanzierung über eine
Kapitallebensversicherung haben Sie den Vorteil,
dass Sie die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen in Ihrer
Steuererklärung geltend machen können.
-
Meist wird eine Kombination aus Bauspardarlehen und
Annuitätendarlehen angeboten. Grundsätzlich werden alle
Darlehen, die Immobilien betreffen, durch Hypotheken oder
Grundschuld gesichert. Diese wird im Grundbuch
eingetragen.
Sie wollen kaufen
Dann haben Sie sich natürlich schon etliche Angebote
erstellen lassen und sich dann für Ihre Traumwohnung
entschieden. Welche Kosten kommen zusammen?
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Wert der Wohnung
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Grunderwerbssteuer (3,5% vom Kaufpreis)
-
Erwerbskosten (Notar u. andere Gebühren)
In der Regel werden bis zu 80% des angemessenen Kaufpreises
bzw. der angemessenen Herstellungskosten fremdfinanziert. Das
heißt, dass Sie mindestens 20% selbst aufbringen müssen. Je mehr
Sie schaffen, um so geringer nachher die Belastung. Und auch
diese wird sich in Grenzen halten, da eine Finanzierung
mindestens 10 Jahre läuft.
Möglichkeiten der Wohnungsfinanzierung
-
Zunächst bietet sich natürlich das allgemein bekannte
Bauspardarlehen an. Dieses hat den Vorteil niedriger
Zinssätze, die bereits beim Abschluss eines
Bausparvertrages festgelegt werden. Allerdings ist die
monatliche Belastung (Zins und Tilgung) ziemlich hoch, da
das Darlehen in ca. 11 Jahren abgezahlt werden muss. Es ist
also wenig sinnvoll, die Gesamtfinanzierung über einen
Bausparvertrag zu machen.
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Eine zweite Möglichkeit ist die Finanzierung über ein
langfristiges (meist 30 Jahre währendes) Annuitätendarlehen.
Die Raten lassen sich so geringer halten, sollten aber
trotzdem nicht unterschätzt werden, da die Verzinsung zum
einen höher als bei einem Bauspardarlehen und zum anderen in
der Regel nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt wird.
Bei den Bankkrediten kann man wählen zwischen Annuitäten-
und Festdarlehen.
-
Beim Annuitätendarlehen ist Ihre Rate entweder gleich
oder abfallend. Bei der erst Möglichkeit verschiebt sich
mit jeder Ratenzahlung das Verhältnis von Zins- und
Tilgungsanteil. Bei der zweiten Möglichkeit verringert
sich mit jeder Zahlung die Rate. Diese Finanzierung
nennt man auch Abzahlungsdarlehen. Der Grund für die
fallende Belastung liegt darin, dass die Tilgung
konstant bleibt, so dass die Zinsen aufgrund der
fallenden Restschuld sinken. Diese Tilgungsform wird
heute bei gewerblichen Krediten mit hohen Tilgungssätzen
angewandt.
-
Beim Festdarlehen zahlen Sie nur die Zinsen über die
vereinbarte Laufzeit und lösen das Darlehen dann in
einer Summe ab. Das könnte z.B. durch eine
Kapitallebensversicherung oder anderes freiwerdendes
Kapital geschehen. Bei der Finanzierung über eine
Kapitallebensversicherung haben Sie den Vorteil,
dass Sie die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen in Ihrer
Steuererklärung geltend machen können.
-
Meist wird eine Kombination aus Bauspardarlehen und
Annuitätendarlehen angeboten. Grundsätzlich werden alle
Darlehen, die Immobilien (Ihre Wohnung ist Teil einer
solchen) betreffen, gegen Hypotheken oder
Grundschuld gesichert. Diese wird im Wohnungsgrundbuch
(Teileigentumsgrundbuch) eingetragen.