CHIP testet günstige Marken-Laptops: Preissturz bei Notebooks -Top-Marken für 600 Euro

(openPR) - München, 2. März 2007. Ein Notebook für 600 Euro? Das klingt nach alter Technik und schlechtem Design, produziert von asiatischen Billigherstellern, deren Namen sich niemand merken kann. Doch heimlich, still und leise machen sich nun auch große Namen im Budget-Segment breit: Markenhersteller wie HP, Lenovo und Fujitsu-Siemens wollen auch preisbewusste Käufer für ihre Notebooks begeistern. CHIP, das Magazin für digitale Technik, hat getestet, ob die guten Namen sogar in der Billigklasse für Qualität stehen.

CHIP-Redakteur Gunnar Troitsch stellt den Herstellern grundsätzlich ein gutes Zeugnis aus: „Wer ein günstiges Notebook sucht, kann mit den billigen Markengeräten fast nichts falsch machen. Allerdings muss man wissen, was einem wichtig ist: Mit aufwendigen 3D-Spielen sind die Prozessoren und Grafikkarten aller Testteilnehmer natürlich heillos überfordert, aber für die typischen Computer-Anwendungen von Internet bis Bildbearbeitung reicht es locker.“

Troitsch hebt die solide Verarbeitung aller neun getesteten Notebooks hervor: „Hier
machen die Markenhersteller ihrem guten Ruf alle Ehre. HP und Lenovo verwenden sogar die exzellenten Materialien, die sonst der Oberklasse vorbehalten sind.“ Die chinesische Firma Lenovo, die vor zwei Jahren die Notebook-Sparte des traditionsreichen Herstellers IBM übernommen hat, schneidet mit ihrem Testteilnehmer in einer weiteren wichtigen Kategorie erstklassig ab: Der gemessene Mobilitätswert, festzumachen an Gewicht und - vor allem - Akku-Laufzeit, liegt deutlich über der Konkurrenz. CHIP-Experte Troitsch: „Mit dem Lenovo 3000 C200 können Sie unterwegs fast viereinhalb Stunden lang Briefe und Mails schreiben.“ Zum Vergleich: Der Testkonkurrent Fujitsu Siemens Amilo L7320 hält im Office-Betrieb gerade mal eineinhalb Stunden durch.

Da der 590 Euro teure Lenovo-Rechner einige eindrucksvolle Bestmarken setzt und sich keine echten Schwächen leistet, gewinnt er den CHIP-Test. Laut CHIP-Redakteur Troitsch triumphiert das Notebook nicht zuletzt deshalb, weil es typische Eigenschaften der Markengeräte in die Budget-Klasse bringt: „In diesem Fall sind das hervorragende Verarbeitung und Haptik sowie eine ordentliche Akku-Laufzeit. Kompliment an Lenovo – aber auch an die anderen Markenhersteller: Von ihrem Einstieg ins untere Marktsegment profitiert künftig jeder preisorientierte Notebook-Käufer!“

Der komplette Test ist in der aktuellen CHIP 04/2007 zu finden, die am 2. März in den Handel kommt.

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