MasterCuisine gesund: Klassenunterschiede bei der Ernährung

gut und einfach besser essen (openPR) - Besser essen inszenieren

Viele Ernährungswissenschaftler und andere kulinarische Insider sprechen heute von einer Zweiklassengesellschaft, wenn es um’s Essen geht. Im Gegensatz zum finanziellen Gefälle spielt dabei das Geld jedoch höchstens eine untergeordnete Rolle. Etwa die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten könnte man inzwischen als „Zwangsesser“ bezeichnen, die andere Hälfte als „Genussesser“.

Der Zwangsesser empfindet die Zuführung von Nährstoffen als notwendiges Übel, das lediglich Zeit kostet. Dieser Typus greift meist zu Fast Food und Mikrowellenkost. Die Zubereitung muss schnell gehen und es genügt bereits, wenn das Resultat einigermassen geniessbar ist. Wie die Speisen aussehen und präsentiert werden, ist dem Zwangsesser weitgehend egal. Die Tatsache, dass er mit industrieller Kost möglicherweise einige Schadstoffe und zu viele Kalorien zu sich nimmt, verdrängt er geflissentlich.

Für den Genussesser bedeutet das Essen höchsten Genuss und ein wichtiges Ritual an jedem Tag. Er achtet auf die Abwechslung und Vielfalt der Speisen, sowie im besten Fall auf naturbelassene und gesunde Rohstoffe. Bereits das Kochen bereitet dem Genussmenschen oft grosses Vergnügen oder er will sich zumindest sicher sein, dass kompetente Leute hinter dem Herd stehen. Die Präsentation der Gerichte ist ihm ebenfalls wichtig, denn auch der Augenschmaus ist Teil seines Genussempfindens.

Die ausschliessliche Aufteilung der Esser in zwei Klassen ist natürlich Unsinn, da man es in beide Richtungen übertreiben kann. Ein gut gemachter Hamburger ist besser als sein Ruf und wer nur noch nach den teuersten und auserwähltesten Spezialitäten greift, tut weder sich noch der Natur etwas Gutes. Abwechslung heisst das Zauberwort!

Besonders Zwangsesser überschätzen oft den Aufwand für eine ausgeglichene Ernährung. Überdies schont es den Geldbeutel, wenn man selber kocht. Sogar jede Suppe und jedes Sandwich kann ein bekömmlicher Hochgenuss sein, wenn die richtigen Zutaten verwendet werden. Ebenso wichtig ist die Wahl des geeigneten Kochgeschirrs, denn wenn dauernd etwas anbrennt oder es viel zu lange dauert, bis der Topf endlich heiss ist, vergeht dem ambitioniertesten Koch die Lust. Gute Pfannen und Töpfe machen auch optisch etwas her und oft kann man direkt aus ihnen servieren. Das spart in verschiedener Hinsicht Zeit und Nerven.

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