Minister nimmt NRW zum Vorbild: Projekt Kennedy begrüßt Einrichtung einer Integrationsabteilung im Niedersächsischen Innenministerium

(openPR) - Erfreut zeigte sich am gestrigen Dienstag die Oldenburger Initiative Projekt Kennedy über Teile der Organisationsreform im Niedersächsischen Innenministerium. Das Innenressort wird bis zum Jahresanfang 2007 reorganisiert und trägt dabei den gestiegenen Anforderungen an Organe des Bundes und der Länder Rechnung, die Integration von Bürgern mit Zuwanderungshintergrund zu verbessern. Die neu eingerichtete Integrationsabteilung ergänzt dann die bisher verfügbaren Instrumente des Ressorts.

Hierzu Onur Yamac, Sprecher von Projekt Kennedy:

„Der Schritt des Innenministers wird von uns begrüßt und zeigt, dass Niedersachsen flexibel die Voraussetzungen dafür schaffen kann, sich wichtigen Aufgaben zu widmen, ehe sie zum ernsten Problem werden. Es kommt nun auf die Ausgestaltung der Abteilung an – sie darf keine organisatorische Farce werden. Wir werden das aufmerksam beobachten.“

Nordrhein-Westfalen bisher Vorreiter

Bisher leistete sich nur Nordrhein-Westfalen als bundesweit einziges Bundesland ein Integrationsressort. Dort ist das Themenfeld seit 2005 dem neu zugeschnittenen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration zugeschlagen. Dem Ministerium steht Armin Laschet vor, der erste Integrationsminister in Deutschland überhaupt. Auch die dänische Ministerin für Flüchtlinge, Einwanderung und Integration informierte sich jüngst in Düsseldorf über Strategien und Wirkungsbereiche des deutschen Kollegen.

Hierzu ergänzt Onur Yamac, Sprecher von Projekt Kennedy:

„Es freut mich, dass Minister Schünemann sich in Integrationsfragen am positiven Beispiel von NRW orientiert und ich wünsche mir auch, dass Niedersachsen da etwas Vernünftiges auf die Beine stellt.“

Projekt Kennedy
Am Staugraben 1a
26122 Oldenburg

Ansprechpartner: Onur Yamac

Tel: 0441 / 361 304-15
Fax: 0441 / 361 304-40
Mail: info@projekt-kennedy.de
Web: www.projekt-kennedy.de

Die Initiative Projekt Kennedy ist in diesem Jahr am Rande der Oldenburger Kennedystraße gegründet worden und hat es sich zum Ziel gemacht, durch aktive Unterstützung und mittels Kampagnen Eigeninitiative und Engagement von Jugendlichen zu fördern und das verständnisvolle Zusammenleben zwischen Bürgern deutscher und ausländischer Herkunft zu verbessern. Ein Wirkungsfeld sind hierbei auch soziokulturelle Aktionsformen.



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