F&R Vermögensverwaltung KG - Geld, Investment, Sparen - Die 8 Gebote erfolgreicher Geldanlage
F&R Vermögensverwaltung KG - Experten für großvolumige Spezialfinanzierung und aktiver Händler an der EUREX Terminbörse
(openPR) - Geht es um Rendite, sind Aktien langfristig die überlegene Form der Geldanlage. Bei einer langfristigen Investition, fallen kurzfristige Kursschwankungen im Aktienmarkt nicht ins Gewicht und stehen so der Rendite nicht im Wege. Geht es um die optimale Anlage, ist es demnach diejenige, welche die Sicherheit festverzinslicher Anlagen bietet, gleichzeitig die Kapitalbildungskraft von Aktien nutzt und von Kurschwankungen zusätzlich profitiert. Investor News hat für Sie einige Gedankenanstöße zusammengestellt, die Sie bei der Wahl der optimalen Anlage unterstützen.
1. Heimatliebe
Urlaubsreisen in exotische ferne Länder können sehr schön sein. Sein Geld dagegen sollte der Anleger lieber sicher zu Hause lassen. Das althergebrachte Motto „Bleibe im Lande und nähre dich redlich“ ist immer noch die beste Versicherung gegen Verluste. Da investieren, wo man die politischen, gesetzlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen kennt ist die beste Gewähr dafür, dass der Anleger sich nicht in ungeahnte Fallstricke begibt. Angeblich höhere Renditen und dynamisches Wachstum im fernen Ausland stehen übermächtig ungeahnte Risiken gegenüber z.B. aus Währungsschwächen, und politischen Schwankungen, aus unterentwickeltem Staats- und Bankwesen, aus mangelnder Rechtsstaatlichkeit bis hin zu sprachlichen Mankos und Diskrepanzen in Mentalität und Wertevorstellungen.
Ein großes Plus für den Anleger bei Investments in der Heimat ist sein dadurch gewonnenes gutes Gefühl, da er die Investments und deren Hintergründe kennt und außerdem der nahe und schnelle Zugriff auf das Geld eher gegeben ist als in der Ferne. Mit einem guten Gefühl agiert der Anleger automatisch richtiger und erfolgreicher. Als Geldheimat kann allerdings heute u.a. wg. der einheitlichen EUR-Währung ein Großteil Europas gelten.
2. Spartenzuneigung
Kommunalpolitiker sind oft omnipräsent auf jeder Veranstaltung und Feier. Dadurch kennen sie eine Unmenge von Leuten aber zwangsläufig die meisten nur sehr oberflächlich. Wenn aber fundiertes Handeln geboten ist wie bei der Geldanlage, ist Omnipräsenz eher negativ, besser ein Festmachen und Festhalten an einigen konkreten Segmenten. Der Anleger sollte die Punkte, an denen er sein Leben ausrichtet, auch zu Schwerpunkten seiner Geldanlage machen, d.h. dort investieren, wo er sich wohlfühlt und wo er sich auskennt. Da jeder Mensch mehrere unterschiedliche Lebensschwerpunkte hat, wie Familie, Beruf, Gesundheit, Sport, Freundeskreis, Hobby ist eine entsprechend geschichtete Ausrichtung der Geldanlage nicht einseitig. Aufgrund spezieller Branchenkenntnisse aus der beruflichen Tätigkeit z.B. in der Maschinenbaubranche kann der Anleger bei Werten dieser Branche schneller reagieren, sei es dass sich eine Abschwächung oder ein Boom abzeichnet. Ein stark auf die Familie ausgerichteter Anleger tut sicher besser daran, längerfristig zu planen und verstärkt in sichere Werte z.B. Bundesanleihen zu investieren. Ein Berufssportler mit viel internationalen Wettkämpfen sollte sein Portfolio entsprechend international ausrichten. Analysiert der Anleger nachhaltig seinen eigenen Lebensrahmen mit Zielen, so kann er darin auch den Rahmen für seine Geldanlage und Anlageziele erkennen.
3. Zeitgefühl
Versicherungen nutzen die Tendenz der Menschen möglichst früh langfristig auf Nummer Sicher zu gehen. Lebensversicherungsprämien sind für junge Menschen nur scheinbar günstig, im Verhältnis zum Lebensrisiko jedoch überhöht. Auf Nummer sicher gehen sollte man aber erst im fortgeschrittenen Lebensalter, wenn die Zeit zur Bewältigung von Rückschlägen knapp wird. Als junger Mensch hat man viel Zeit, eventuelle Rückschläge zu überwinden. Daher sollten Berufsanfänger langfristig vielversprechende Anlagen tätigen und etwas Risiko schultern. In der Vergangenheit waren nicht in den Rentenmärkten sondern in den Aktienmärkten langfristig immer zweistellige Renditen das Ergebnis.
Oft wird unterschätzt, wie viel Zeit eine Anlage den Anleger kostet. Auch hier ist eine falsche Meinung weit verbreitet, nämlich dass man erst im Alter für alles mögliche Zeit hat. Genau das Gegenteil ist aber richtig. In jungen Jahren schleppt man noch lange nicht soviel zeitraubenden Ballast mit sich herum wie im Alter, wo noch die körperliche Verlangsamung hinzukommt. In jungen Jahren soll man investieren in Zeitfresser wie z.B. in Unternehmensbeteiligungen, Derivate, Investmentclubs, Termingeschäfte, Edelmetalle, Immobilien.
Eine der wichtigsten Dinge beim Anlegen ist es, die Zeitpunkte zu finden, zu denen man zurückhaltend investiert ist und hohe Liquidität hält. Nur wer zu den günstigen Einstiegzeitpunkten liquide ist und nicht voll investiert, hat die vorausgehende Verlustphase vermieden und kann dann aufkommende Chancen nutzen. Devise soll sein, eine Anlageentscheidung lieber doppelt zu überdenken als vorschnell zu investieren. Dem entgegen steht die gängige Lebensauffassung, dass die Jugend sich schneller und leichter entscheidet und erst mit zunehmenden Alter der Mensch ruhiger und überlegter wird. Zur Umsetzung dieser Erkenntnis müssen junge Anleger sich selbst klare Entscheidungsabläufe vorgeben und die Einhaltung immer wieder kontrollieren.
4. Sichtkontakt
Sowohl Mutter als auch Kleinkind fühlen sich sicher, solange sie miteinander Sichtkontakt haben. Die Mutter kann eingreifen, wenn es gefährlich werden könnte. Das Sicherheitsgefühl für eine Anlage ist umso besser, als man die Ist-Situation des Wertes im Blick hat. Viel Anleger haben aber Ihren Blick nicht auf dem Ist-Zustand der Anlage, sondern auf dem Einstandskurs. Dieser ist Maßstab ihres Handelns. Das ist aber total falsch, da Verlustpositionen damit überlang gehalten und Gewinnpositionen vorzeitig abgegeben werden. Maßstab kann nur die Kurschance sein.
Genauso falsch ist es einen Tiefstand oder Höchststand der Aktie als Entscheidungskriterium zugrunde zu legen. Die Aktie eines sehr erfolgreichen Unternehmens wird mit hoher Wahrscheinlichkeit über den jeweiligen Aktienhöchstkurs weiter steigen, wenn noch genügend Potential in der Firma stecken, was Microsoft als Paradebeispiel nachhaltig über lange Jahre gezeigt hat und das Gegenteil, wofür beispielsweise die Telekom steht.
5. Rückversöhnung
Der verlorene Sohn wird bei seiner Rückkehr mit Überschwang in der Familie aufgenommen, damit er künftig in der Familie bleibt. Es ist also ein Blick Richtung Zukunft. Anleger, die sich an einer Aktie einmal die Finger verbrannt haben, kaufen diese Aktien nie wieder, auch wenn diese noch so gut wird. Der Anleger sollte sich öffnen und Aktien mit schlechter Erfahrung wieder die gleiche Chance zur Heimkehr in sein Depot geben, genau wie Aktien, die er noch nie im Depot hatte.
Genau dasselbe gilt für eine Anlagestrategie, die einmal nicht aufgegangen ist. Sie sollte dennoch nicht ganz verworfen werden, vielmehr neu überdacht und evtl. modifiziert zur Anwendung kommen.
Am wichtigsten aber ist die Eigentherapie. Wegen eines Verlustgeschäftes darf der Anleger sich nicht selbst als schlecht empfinden sondern analytisch die Gründe ermitteln und für die Zukunft entsprechende Änderungen vorsehen. Er wird so souveräner und Experte. Positives Denken erhöht die Gewinnausrichtung.
6. Linientreue
Der Markt verfolgt konsequent immer dasselbe Marktgesetz, nämlich die Unberechenbarkeit. Allein daraus ergibt sich zwingend, dass der Anleger ebenso konsequent seine Linie haben und verfolgen muss und nicht die von Beratern, Medien, Experten u.a. Nur so kann er die tatsächlichen Ergebnisse seiner Anlagen langfristig festmachen. Ein ständiges Hin und Her zwischen unterschiedlichsten Strategien und Methoden lässt keine Erkenntnisse über deren Erfolg oder Misserfolg zu. Ebenso bedarf es einer längeren Bindung an bestimmte Marktsegmente, da gleiche Strategien in unterschiedlichen Investmentarten zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Auch Produkttreue zahlt sich aus. Es wächst dann nämlich ein Mehrwissen bzgl. dieses Produktes an und damit ein Vorsprung vor anderen Marktteilnehmern. Ebenso wird die Schwelle zu populären Massenprodukten höher, was hinsichtlich deren Ertragsdürre in der Mehrzahl der Fälle von Vorteil ist.
Auch die Treue zu den Geschäftspartnern, sei es die Hausbank, der Broker, der Makler, der Steuerberater o.ä., zahlt sich langfristig aus, da nur dadurch ein positiver Return (Return of Invest?) und die gegenseitige Befruchtung entstehen kann.
7. Querdenkerpräferenz
Oft ist das vermeintliche Falsche das Richtige. Wie kann eine junge Mutter nur ihr Baby herzzerreißend schreien lassen und sich nicht kümmern. Sie weiß aber, dass nichts Ernstes dahintersteckt. Und nach kurzer Zeit hört das Baby zu schreien auf und quick vergnügt. Jetzt reagiert die Mutter. Das war richtig von ihr und für das Baby eine tolle Lebenserfahrung.
Geld ist genauso liebesbedürftig wie ein Baby. Geld flüchtet immer dorthin, wo es sich wohlfühlt, nämlich nach dem Marktgesetz in unberechenbare Richtung. Analysen und Erkenntnisse basieren immer auf ex post Betrachtungen, aus denen dann in die Zukunft projeziert wird. Der Anleger sollte daher vor seiner Anlageentscheidung diese immer auch noch mit genau der gegenteiligen Anlagevariante abwägen. Dies gilt insbesondere für Empfehlungen und Tipps Dritter, auch wenn sie noch so schlüssig klingen.
Querdenken heißt nicht gegen den Markt denken, sondern kritisch sein, für ungewöhnliche Anlagestrategien offen sein und der eigenen Überzeugung treu bleiben.
Grundvoraussetzung ist eine umfassende Analyse der eigenen Situation, die Festlegung von Zielen und einer individuellen Strategie.
8. Hinterfragen statt akzeptieren – Warum nicht wie eine Bank handeln ?
Unsere Lebensgewohnheiten orientieren sich oft an bestehenden gesellschaftlichen sowie finanziellen Strukturen. Der Leitsatz einer grossen Bank, der so schönt lautet „Sie leben, wir übernehmen den Rest“ hat grundsätzlich nichts negatives an sich, denn für uns als Anleger bedeutet dieser Servicegedanke sicherlich eine Erleichterung der täglichen Arbeitsabläufe.
Wie der englische Dichter und Literaturkritiker Samuel Johnson schon so treffend zitierte: „Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, daß man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark, dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen“.
Geht es also um Möglichkeiten zusätzlicher Rendite, sollte die Devise „hinterfragen und zwischen den Zeilen lesen“ sein. Sich immer wieder bietende neue Wege erkunden ebnet langfristig den Weg zum finanziellen Erfolg. Nehmen wir beispielsweise „Stillhaltergeschäfte“. Als Stillhaltergeschäft bezeichnet man den Verkauf von Kaufoptionen auf bestehende Aktienpositionen oder von Verkaufsoptionen unter Sperrung des zum Kauf der Aktien notwendigen Geldbetrages. Stillhaltergeschäfte sind Privatanlegern weitgehend unbekannt, Banken jedoch erzielen damit lukrative Gewinne. Das dürfte auch der Grund sein, das die meisten Informationen zum Thema Optionsgeschäfte den Kauf von Optionen, nicht Ihren Verkauf beschreiben und favorisieren. Institutionelle Anleger wie beispielsweise Banken nutzen Stillhaltergeschäfte als heimliche Einnahmequelle, was nicht gerade das Interesse weckt, die breite Öffentlichkeit über Funktionsweise und Möglichkeiten dieser Strategie zu informieren. Die kleinen Leute sollen die Optionen schliesslich kaufen und nicht verkaufen. Warum also nicht handeln wie eine Bank ? Wo Möglichkeiten sind, befinden sich auch Wege.
Ausführliche Informationen über die Anlage per Stillhaltergeschäft erhalten Sie unter: www.fr-investor.de
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Das Angebot zur Beteiligung an der F&R Vermögensverwaltung KG wurde für Interessenten entwickelt, die im Rahmen eines ausgewogenen Finanzportfolios eine Anlagemöglichkeit wünschen, die konservative Finanzanlagen mit dynamischen Komponenten verbindet. Die Ausrichtung hat keine sogenannten Steuerspareffekte zum Ziel, sondern ist mittel- bis langfristig ertrags- und wertzuwachsorientiert.
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