F & R Vermögensverwaltung KG vermittelt Fachbegriffe rund um die Börse

Stille Wasser sind tief - Zu über 70% profitieren Sie als Stillhalter (openPR) - Stillhaltergeschäfte, Optionsgeschäfte, Call-Optionen, Put-Optionen...

Stillhaltergeschäfte sind Privatanlegern weitgehend unbekannt – Banken jedoch erzielen damit lukrative Gewinne. Basiswissen zum Verkauf von Kaufoptionen auf bestehende Aktienpositionen oder von Verkaufsoptionen vermittelt die F&R Vermögensverwaltung KG in einer Presseinformation.

Stillhaltergeschäfte - Optionsgeschäfte: Zu über 70% profitieren die Stillhalter

Mit dem Kauf einer Option sichert sich der Käufer das Recht, bestimmte Aktien oder Anleihen zu einem vorab fixierten Preis zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Er spekuliert dabei darauf, dass die Aktien, auf die sich die Optionen beziehen, entweder fallen oder steigen.

Im Gegensatz zum Verkäufer der Option (Stillhalter) ist er aber nicht verpflichtet, die Option zu realisieren: Hat der Wert der Aktien nicht im gewünschten Ausmaß angezogen oder nachgelassen, kann er vom Kauf bzw. Verkauf der Aktien Abstand nehmen und die Option verfallen lassen.

Der Verkäufer einer Option hingegen muss, wenn der Käufer das wünscht, die Aktien kaufen oder verkaufen. Für die Verpflichtung, dem Käufer einer Option bestimmte Aktien später zu verkaufen oder ihm diese abzukaufen, erhält der Verkäufer der Option vom Käufer die Optionsprämie.

In mehr als ¾ aller Fälle zahlt der Optionskäufer die Prämie umsonst: Statistisch gesehen bewegen sich die Aktienmärkte zu 70% in Seitwärtsbewegungen.

Das hat zur Folge, dass die Mehrzahl aller Optionen ungenutzt verfällt und somit über 70% aller Optionsgeschäfte zugunsten der Stillhalter verlaufen. Beim Verkauf einer Call-Option erhält dieser zusätzlich, so er die entsprechenden Aktien im Depot hat, die bis zur Ausübung der Option ausgeschütteten Dividenden.

Stillhaltergeschäfte werden i.d.R. nur von institutionellen Großanlegern wie Banken, Versicherungsträgern und Pensionskassen durchgeführt. Für Privatanleger gilt: Man muss den Bestand an Aktien, auf den Optionen verkauft werden sollen, bzw. das für den Kauf von Aktien notwendige Geld zur Verfügung stehen haben. Stillhaltergeschäfte lohnen sich zudem erst ab einer bestimmten Größe des eingesetzten Kapitals. Die Börse muss kontinuierlich beobachtet werden – praktisch auf stündlicher Basis.

Beispiel I:
Verkauf einer Call-Option

Es befinden sich folgende Aktien im Depot: 1.000 Allianz, aktueller Kurs 95,14 EUR. Bis Anfang des nächsten halben Jahres wird eine Seitwärtsbewegung des Aktienkurses erwartet. Man entschließt sich, auf den Aktienbestand Optionen zu verkaufen.

Dazu wird folgendes Geschäft getätigt:
Verkauf von Call-Optionen auf Allianz
Basispreis: 95,00 EUR
Laufzeit: 6 Monate
Prämie pro Aktie: 7,34 EUR
Gesamteinnahme: 1.000 EUR Optionen x 7,34 EUR=7.340,00 EUR

Bezogen auf das investierte Kapital (Anzahl der Aktien x aktueller Kurs) von 95.140,00 EUR entspricht dies einem Ertrag in Höhe von 7,71% innerhalb von 24 Wochen.

Auf das Jahr umgerechnet ergibt dies eine Rendite von ca. 15,5% p.a.
Dieser Ertrag entsteht dann, wenn die Aktie bei Fälligkeit der Option nach einem halben Jahr beim Basispreis von 95,00 EUR oder darunter notiert. Steht die Aktie über 95,00 EUR wird der Optionskäufer die Aktie abrufen, weil er aufgrund der Option an den Verkäufer der Option weniger zahlen muss als an der Börse; d.h. der Stillhalter muss die Aktie zum vereinbarten Preis von 95,00 EUR liefern. Die Prämie in Höhe von 7.340,00 EUR kann der Stillhalter als seinen Ertrag behalten.

Vereinnahmte Prämie: 7,34 EUR
+ Erlös aus Verkauf Aktie wg. Ausübung zum Basispreis: 95,00 EUR
= Gesamteinnahme: 102,34 EUR

Fällt der Aktienkurs unter den Basispreis, wird der Käufer der Option die Lieferung der Aktien nicht verlangen, dem Stillhalter verbleiben die Aktien und die vereinnahmte Prämie, die er gedanklich von seinem Einkaufskurs der Aktie abziehen kann. Diese Prämie vermindert nämlich seinen Einstandspreis um 7,71%. Je häufiger Call-Optionen verkauft werden, umso niedriger wird der Einstandspreis der Aktie.

Beispiel II:
Verkauf einer Put-Option

Es befinden sich 95.000,00 EUR auf einem Geldkonto oder in liquiden festverzinslichen Wertpapieren mit einer Verzinsung von 4% p.a. Für das kommende halbe Jahr wird eine Seitwärtsbewegung oder ein Anstieg der Kurse erwartet. Man entschließt sich, auf den Kapitalbestand Put-Optionen auf die Aktien der Allianz zu verkaufen, d.h. man ist bereit, die Aktie für 95,00 EUR zu erwerben.

Dazu wird folgendes Geschäft getätigt:
Verkauf von Put-Optionen auf Allianz
Anzahl: 1.000 Stück
Aktueller Kurs: 95,14 EUR
Basispreis: 95,00 EUR
Laufzeit: 6 Monate
Prämie pro Aktie: 6,00 EUR
Gesamteinnahme: 1.000 EUR Optionen x 6,00 EUR=6.000,00 EUR

Bezogen auf das bereitgestellte Kapital von 95.000 EUR entspricht dies einem Ertrag in Höhe von 6,32% innerhalb von 24 Wochen.
Auf das Jahr umgerechnet ergibt dies ein Ertrag von ca. 13,7% zzgl. Der Zinsen in Höhe von 4% auf die festverzinslichen Wertpapiere, insgesamt also 17,7%.

Dieser Ertrag entsteht dann, wenn die Aktie bei Fälligkeit der Option nach einem halben Jahr in der Nähe des Basispreises von 95,00 EUR oder darüber notiert. Steht die Aktie unter 95,00 EUR wird der Optionskäufer die Aktie andienen, d.h. der Stillhalter muss die Aktie zum vereinbarten Preis von 95,00 EUR kaufen. Die Prämie in Höhe von 6.000,00 EUR kann der Stillhalter behalten und als Discount auf seinen Einkaufspreis verbuchen. Der tatsächliche Einkaufspreis liegt dann bei 95,00 EUR abzgl. Der erhaltenen Prämie, also 6,00 EUR, also bei 89,00 EUR oder um 6,32% günstiger.

Vereinnahmte Prämie: 6,00 EUR
./. Kaufpreis für Aktie wg. Ausübung zum Basispreis: 95,00 EUR
= Einkaufspreis tatsächlich: 89,00 EUR

In diesem Fall wird die Aktie im Depot behalten und hierauf wieder eine Call-Option verkauft (siehe Beispiel I).
Dieses Geschäft bezeichnet man auch als Stillhaltergeschäft in Geld.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.fr-investor.de

Quantum Multi Level Marketing GmbH
Büro München West
Landshuter Allee 63
80637 München

Quantum Multi Level Marketing GmbH

Orientierung am Zweck des Projektes und der damit verbundenen Aufgabenstellung. Als kreativer Partner für Konzeption, PR und Media bedient Quantum einen breitgefächerten Kundenstamm aus unterschiedlichen Bereichen der New & Old Economy.

F&R Vermögensverwaltung KG

Das Angebot zur Beteiligung an der F&R Vermögensverwaltung KG wurde für Interessenten entwickelt, die im Rahmen eines ausgewogenen Finanzportfolios eine Anlagemöglichkeit wünschen, die konservative Finanzanlagen mit dynamischen Komponenten verbindet. Die Ausrichtung hat keine sogenannten Steuerspareffekte zum Ziel, sondern ist mittel- bis langfristig ertrags- und wertzuwachsorientiert.



Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf
OpenPR - http://openpr.de/news/122112/F-R-Vermoegensverwaltung-KG-vermittelt-Fachbegriffe-rund-um-die-Boerse.html




Google