Gute Praktika und Hospitationen verbessern die Anstellungsaussichten für Oecotrophologen
Berufspraxis für Ernährungswissenschaftler
(openPR) - Obwohl in Deutschland 50 Millionen Menschen übergewichtig sind und Fehlernährung sowie ernährungs(mit)bedingte Krankheiten das Land prägen, haben Ernährungswissenschaftler außerordentlich schlechte Berufsaussichten, kritisiert heute Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Köln. Nach dem Studium der Oecotrophologie drohen in Deutschland die Langzeitarbeitslosigkeit oder das Ausweichen auf andere Jobs. Durch Hospitationen und Praktika können Ernährungswissenschaftler ihre Qualifikation ausbauen. Viele Hospitanten müssen dann jedoch kostenlos arbeiten und bekommen am Ende trotzdem keine Stelle, mokiert sich Müller-Nothmann. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Hospitationsbetriebe keine qualifizierte Betreuung gewährleisten können. Wenn die Betreuer noch nicht einmal Grund-Kenntnisse vermitteln können, da sie zu wenig Berufserfahrung haben, ist das für den Hospitanten ein Debakel und für das Unternehmen als Peinlichkeit anzusehen. Aber heute ist es normal, dass Hospitanten von Ernährungswissenschaftlern, die kaum mehr als drei Jahre Berufserfahrung haben und keine qualifizierende Fortbildung nachweisen können, weitergebildet werden. Es ist zu konstatieren, dass Ernährungswissenschaftler oft durch das Studium nicht ausreichend auf die verschiedenen Arbeitsfelder, die von der Ernährungsberatung über Außendiensttätigkeit und Innendienstpositionen im Bereich wissenschaftlicher Support bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit reichen, vorbereitet sind. Das Studium der Ernährungswissenschaft zielt wenig darauf ab, Menschen mit Ernährungsproblemen zu beraten. Dafür sind die Studieninhalte an den meisten Universitäten und Fachhochschulen einfach zu theorielastig. Viele Studienabgänger haben noch nie einen gesunden oder kranken Menschen beraten und können eher den Zitronensäure-Zyklus erläutern, als praktische Empfehlungen für eine gesunde Ernährungsweise abzugeben. Erst durch Praktika sowie Fort- und Weiterbildungen, wie sie die Berufsverbände und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) anbieten, erlangen die jungen Wissenschaftler diese Fähigkeiten. Ernährungswissenschaftler müssen ihre Kenntnisse insbesondere im praktischen Bereich durch Hospitationen und Praktika erweitern, wenn sie nicht in der Wissenschaft arbeiten möchten. Aber gerade im wissenschaftlichen Bereich gibt es relativ wenige Möglichkeiten für Oecotrophologen, erläutert Müller-Nothmann, der dies bedauert und die Bildungspolitik anprangert. Es darf nicht sein, dass jährlich hunderte Ernährungswissenschaftler die Universitäten und Fachhochschulen verlassen und nur jeder vierte überhaupt eine Stelle in seinem Bereich finden kann, betont der ausgewiesene Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann, der seit 1995 im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, 45 Bücher verfasst hat, regelmäßig im Fernsehen auftritt, Pressesprecher des Zentrums für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) ist und seit Oktober 2003 die Fernsehsendung GesundZeit moderiert. Außerdem ist Sven-David Müller-Nothmann Ernährungsexperte der Zeitschriften Fit for fun und Frau von heute. Sven-David Müller-Nothmann hat die Pressestelle des Universitätsklinikum Aachen aufgebaut und geleitet und ist momentan als Pressesprecher beim reichweitenstärksten Gesundheitsportal www.qualilmedic.de angestellt.
Ich halte es für notwendig, dass sich Studenten der Ernährungswissenschaft sich durch Praktika weiterbilden und Berufserfahrung
Buchtipp:
Berufspraxis für DiätassistentInnen und Diplom OecotrophologInnen, Hippokrates Verlag, Sven-David Müller-Nothmann, ISBN 3830452411, 39,95 Euro.
Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Köln widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann leitet das ZEK. Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Müller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Köln-Deutz, 0177-2353525, www.svendavidmueller.de, info@svendavidmueller.de
Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Müller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Köln-Deutz, 0177-2353525, www.svendavidmueller.de, info@svendavidmueller.de
Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Köln widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann leitet das ZEK.
Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf
OpenPR - http://openpr.de/news/118287/Gute-Praktika-und-Hospitationen-verbessern-die-Anstellungsaussichten-fuer-Oecotrophologen.html